Manufaktur-Chocolade seit 1890

Hachez Schokolade Bremen

HACHEZ-Liebhaber wollen wissen, woher ihre Lieblings-Schokolade stammt. Doch in der Bremer Manufaktur sind aus Hygiene- und Sicherheitsgründen Betriebsbesichtigungen nicht möglich. Daher zeigt seit Dezember 2011 das CHOCOVERSUM, wofür Hachez noch heute steht: Schokoladenherstellung nach traditioneller Art. Seit der aus Belgien stammende Chocolatier Joseph Emile Hachez im Jahr 1890 die Chocolade-Fabrik gründete, sind seine ursprünglichen Rezepturen und Verfahren erhalten geblieben und werden bis heute in den Bremer Fertigungshallen verwendet. Moderne Technik kommt nur dort zum Einsatz, wo die handwerkliche Verarbeitung keinen Vorteil bietet. HACHEZ ist nahezu der einzige Schokoladen-Hersteller in der Bundesrepublik, der unter einem Dach alle Herstellungsprozesse vereint: Beginnend mit dem Reinigen und Rösten der Kakaobohnen bis zur Ausformung der Schokolade. Etwa 100 Stunden dauert es bis eine Kakaobohne als Schokolade das Werk verlässt. Im CHOCOVERSUM wird die Liebe zum Detail spürbar, die in der Bremer HACHEZ Chocoladen-Manufaktur täglich von über 300 Mitarbeitern gelebt wird.

Hachez Schokolade Bremen

Firmengeschichte

Der aus Belgien stammende Chocolatier Joseph Emile Hachez gründete 1890 die HACHEZ Schokolade GmbH & Co. KG in einer Zeit, als in Bremen gerade die ersten Straßenbahnen fuhren und das Zeitalter der Industrialisierung begann. 30 Jahre danach stieg Otto Hasse als Teilhaber ein und war später langjähriger alleiniger Inhaber von HACHEZ. Nach dem Zweiten Weltkrieg gab er 50% der Firmenanteile an die Zuckerraffinerie Tangermünde ab, um den Wiederaufbau der völlig zerstörten Fabrik zu ermöglichen. Im Jahre 1990 trat Hasso G. Nauck als Geschäftsführer und zwei Jahre später Wolf Kropp-Büttner als sein Stellvertreter in die Firma ein. 2000 übernahmen sie alle Anteile und verkauften die Firma zwölf Jahre später im Rahmen einer vorausschauenden Nachfolgeregelung an den dänischen Süßwarenhersteller TOMS. Seitdem setzt Martin T. Haagensen als Geschäftsführer die Symbiose aus Kunst und Handwerk in Szene.

Nachhaltigkeit

Nicht nur Tradition und Qualität kennzeichnen HACHEZ, sondern auch soziale Verantwortung. Das geht über die Gewährung fairer Preise hinaus. Hachez bezieht beispielsweise keinerlei Kakao aus der Elfenbeinküste, dem Land, in dem das Problem der Kinderarbeit besonders ausgeprägt vorkommt. Zudem setzt Hachez sich für einen umweltverträglichen und nachhaltigen Anbau von Rohstoffen ein. Dafür unterstützt Hachez den Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie (BDSI), sowie die angeschlossenen internationalen Organisationen, weil es sich bei den betreffenden Themen um eine übergreifende Problematik handelt.